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 Paranormales
Aislinn Offline




Beiträge: 469

24.09.2004 13:22
RE: EIN ROMAN WURDE WIRKLICHKEIT antworten

Schriftsteller sagten den Untergang der ,,Titanic" voraus

Im Jahre 1898 fährt ein schwimmender Palast in Southampton zu seiner Jungfernreise aus. Es ist das größte, großartigste Passagierschiff, das Menschen je gebaut haben. Die Fahrgäste, alles wohlhabende Leute, genießen auf der Fahrt nach Amerika den Luxus, den es zu bieten hat. Aber das Schiff kommt nie am Ziel an: Sein Rumpf wird von einem Eisberg aufgerissen; es sinkt, und viele Menschen finden den Tod. Dieses Passagierschiff gibt es nur in einem Roman; es entstammt der Phantasie eines Schriftstellers namens Morgan Robertson. Dieser gab seinem erfundenen Schiff den Namen "Titan", und der Titel seines Buches lautet ,,Futility" (Nichtigkeit). Der Roman wie auch die Nichtigkeit menschlichen Planens und Handelns wurden entsetzliche Wirklichkeit. 14 Jahre später, am 10. April 1912, lief tatsächlich ein Luxusschiff von Southampton zu seiner Jungfernfahrt aus. Die meisten Passagiere gehörten wohlhabenden Kreisen an. In der Nacht zum 15. April rammte das Schiff einen Eisberg und sank; und wie in Robertsons Roman fanden viele Menschen den Tod, denn es gab nicht genug Rettungsboote. Die Zahl der Opfer betrug 1517. Das Schiff war der englische Schnelldampfer "Titanic".

Ein Passagier sah das Unglück kommen - Nicht nur die Ähnlichkeit der Namen machte die "Titan" in Robertsons Roman fast zu einem Schwesterschiff der "Titanic"; beide hatten auch ungefähr die gleiche Größe, erreichten die gleiche Geschwindigkeit und konnten gleichermaßen etwa 3000 Passagiere befördern. Beide galten als unsinkbar; und beide sanken etwa an derselben Stelle im Nordatlantik. Aber damit nicht genug der seltsamen Zufälle. Der berühmte Londoner Verleger und Publizist William T. Stead veröffentlichte 1892 eine Serie von Kurzgeschichten. Darunter war eine, die sich später als unheimliche Voraussage des Titanic-Unglücks herausstellte. Stead war Spiritist - und gehörte zu denen, die beim Untergang der "Titanic" ums Leben kamen.

Warnende Erinnerung - Stead hatte sich durch seine eigene Geschichte, deren vorausschauender Charakter ihm vielleicht selbst nicht bewußt war, nicht davon abhalten lassen, an der Fahrt der ,,Titanic" teilzunehmen. Aber die Erinnerung eines anderen Mannes an diese Tragödie rettete 23 Jahre später ein Schiff, das in eine ähnliche Lage geriet. Damals, 1935, stand ein junger Matrose namens William Reeves auf Wache am Bug eines Frachtschiffes, das von England nach Kanada unterwegs war. Es war April - der Monat der wirklichen Titanic-Katastrophe und der erdachten Eisbergunglücke. Der junge Reeves hatte lange über das alles nachgedacht. Seine Wache sollte um Mitternacht enden. Er wußte, dies war die Stunde, in der die "Titanic" mit dem Eisberg zusammengestoßen war. Damals war die See ruhig gewesen - wie auch eben jetzt. Die Gedanken des Matrosen auf der einsamen Wache verdichteten sich, wurden zu bösen Vorahnungen. Seine müden Augen suchten nach Anzeichen einer Gefahr. Aber es war nichts zu sehen - nur undurchdringliche Dunkelheit ohne Horizont. Reeves scheute sich, Alarm zu geben, denn er fürchtete, sich lächerlich zu machen; andererseits hatte er aber auch Bedenken, keinen zu geben. Je mehr er nachdachte, desto mehr verstärkte sich in ihm das Vorgefühl eines nahenden Unglücks - bis es zur panischen Gewißheit wurde. Es stieß einen warnenden Ruf aus, und der wachhabende Offizier gab den Befehl: "Maschinen volle Kraft zurück." Das Schiff verminderte seine Fahrt und kam zum Stillstand - nur wenige Meter vor einem riesigen Eisberg, der drohend im Dunkel der Nacht aufragte. Der Name des kleinen Schiffes, das beinahe das Schicksal der ,,Titanic" geteilt hätte: "Titanian".


Titanic

Quelle

Liebe grüße
Aislinn

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