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 Paranormales
Aislinn Offline




Beiträge: 469

24.09.2004 13:25
RE: DER FLUCH DER PHARAONEN antworten

Mit der Öffnung von Tutanchamuns Grab durch Howard Carter und Lord Carnarvon begann eine Reihe geheimnisvoller Ereignisse. Mehrere Menschen, die an der Entdeckung beteiligt waren, starben eines gewaltsamen oder ungewöhnlichen Todes. Waren sie Opfer des sagenhaften "Fluches der Pharaonen"?

Dieser Aberglaube wurde genährt durch unbestätigte Berichte über unheimliche Begebenheiten, die sich an dem gleichen Tag im November 1922 ereigneten, an dem die beiden Engländer nebst ihren Mitarbeitern in das Grab eindrangen. Als der letzte von ihnen das Tageslicht wieder erblickte, soll ein Sandsturm aufgekommen und über den Höhleneingang hinweggefegt sein. Als er sich legte, habe man einen Falken, das Sinnbild des Königs im alten Ägypten, über dem Grab nach Westen - also zur "Anderen Welt" der Ägypter hin - entschweben sehen. Der Geist des toten Pharaos habe die Schänder seines Grabes mit einem Fluch belegt, sagten die Abergläubischen. Fünf Monate später wurde der 57jährige Lord Carnarvon von einer Mücke in die linke Wange gestochen. Die winzige Wunde infizierte sich, und durch eine Blutvergiftung geschwächt, starb der Lord an einer Lungenentzündung. Bei seinem Tode gingen alle Lichter in Kairo aus, während in seinem Hause in Hampshire sein Hund aufheulte und ebenfalls starb. Merkwürdigerweise fanden die Ärzte, die Tutanchamuns Mumie später untersuchten, an der linken Wange eine verschorfte Stelle - genau dort, wo Lord Carnarvon von der Mücke gestochen worden war.

Als in den folgenden Monaten des Jahres 1923 noch mehrere Leute starben, die das Grab besucht hatten, wurde auch das auf den Fluch zurückgeführt. So starb Carnarvons Halbbruder Aubrey Herbert an einer Bauchfellentzündung. Ein Ägyptischer Prinz namens Ali Farmy Bey, der behauptete, von den Pharaonen abzustammen, wurde in einem Londoner Hotel ermordet, und sein Bruder beging Selbstmord. George Jay Gould, ein amerikanischer Eisenbahnmagnat, starb nach einer Erkältung, die er sich im Grab zugezogen hatte, an einer Lungenentzündung. Ein Mann namens Richard Bethell, der Carter beim Katalogisieren der Schätze geholfen hatte, soll mit 49 Jahren Selbstmord begangen haben. Und einige Monate später, im Februar 1930, stürzte sich sein Vater, Lord Westbury, aus dem Fenster seiner Londoner Wohnung. In seinem Schlafzimmer stand eine Alabastervase aus dem Grab des Pharaos.

In den Jahren, die auf die Entdeckung des Grabes folgten, fanden insgesamt mehr als ein Dutzend Personen, die irgendwie damit zu tun gehabt hatten, ein unnatürliches Ende. Nur einer fuhr fort, sich über den legendären Fluch lustig zu machen: derjenige, der am meisten Grund gehabt hätte, sich zu fürchten, nämlich Howard Carter. Im März 1939 starb er eines ganz natürlichen Todes. Doch als die Ägyptische Regierung 1966 beschloß, die Schätze Tutanchamuns zu einer Ausstellung nach Paris zu schicken, träumte der zuständige Direktor des Ägyptischen Museums, Mohammed Ibraham, ihm drohe eine furchtbare Gefahr, wenn er zulasse, daß diese Dinge außer Landes gebracht würden. Erbittert bekämpfte er den Beschluß bis zur letzten Sitzung mit den zuständigen Behörden in Kairo. Als er diese Sitzung verließ, wurde er von einem Auto überfahren. Zwei Tage später starb er.


Diese Maske bedeckte den Kopf des toten Pharaos Tutanchamun


Quelle

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